Glossar

Vier Hominidenarten besiedelten vor 1,8 Mio. Jh. den Lebensraum um den Turkana-See (Kenia):

Paranthropus boisei
(pflanzliche Ernährung)

H. rudolfensis
(größeres Gehirn als der homo habilis)

H. habilis
(geschickter Mensch, stellt bereits scharfkantige Abschläge an Geröllsteinen her)

H. ergaster
(auch afrikanischer H. erectus; verzehrt bereits Fleisch, kann Faustkeile herstellen)

Neandertaler gegen Homo Sapiens
Spektrum der Wissenschaft, März 2000

Die erste bekannte Behausung des Menschen, ca. 400.000 v. Chr.

bestand aus dicht zusammengelegten, schräg gestellten Ästen, die ein Dach bildeten, das möglicherweise auf zwei Astgabeln und einem darüber gelegten Firststamm auflag. Wahrscheinlich waren die Dachschrägen mit Laub und Fellen bedeckt. Seitlich sicherten schwere Steine das Astgefüge vor dem Abrutschen.
Theorien über die Besiedlung des Amerikanischen Kontinents vor ab ca. 15.000 - 20.000 Jahren:
  1. Über die Landbrücke in Alaska (vor ca. 15 700 Jahren)
  2. Entlang der Küste aus dem Südostasiatischen Raum (während der Eiszeit)
  3. Überquerung des Atlantiks von der iberischen Halbinsel aus (während der Eiszeit)
  4. Überquerung des Pazifiks von Australien und der Südpazisfischen Inseln (vage)
Uramerikaner
Spektrum der Wissenschaft, Februar 2001

Sintflut: 5 600 v. Chr.

Sedimentschichten belegen: vor ca. 5 600 v. Chr. wird das Schwarze Meer von einem Süßwassersee zu einem salzigen Meer. Theorien:

  1. Schmelzen der Polkappen, Überschwappen des Mittel / Marmarameer durch das Bosporus Tal. (Theorie von Pitman/Ryans)
  2. Öffnung von Wasseradern und heftige Regenfälle. (Offenbarung des Lorber und altes Testament)

Beweise und Hinweise zur Sintflut
G. Gutemann, Dezember 2000

Keltische Kultur: 600 v. Chr. - 100 v. Chr.

Altkönig: Keltische Festung in 800 m ü. NN (500 v. Chr.), eine der höchstgelegenen keltischen Burgen Mitteleuropas, wichtiger Mittelpunkt eines größeren Territoriums.

Heidetränktal: größte vorgeschichtliche Wallanlage des Taunus (200 v.Chr.). Offenbar haben später im 1. Jahrhundert n.Chr. durch das Tal geführte Mauern die beiden umwehrten Stadtanlagen auf den Anhöhen links und rechts zu einer Gesamtbefestigung verbunden.

comedix.de/lexikon/kelten/

Barçelona und Hannibal: 230 v. Chr. - 218 v. Chr.

Die Karthager aus Südspanien gründen 230 v. Chr. Barçelona und benennen es nach Hamil Barca, dem Vater Hannibals. Hannibal führt seine Kriegselefantenarmee (100.000 Mann und 37 Kriegselefanten) unter großen Verlusten in zwei Wochen von Katalonien über die Pyrenäen und die Aplen, um Rom anzugreifen.

Die Römer gehen nach zwei verlorenen Schlachten zum Partisanenkrieg über und gewinnen. Nachdem der Krieg sich in Nordafrika auszubreiten beginnt, wird Hannibal zurückgerufen. Aus Rache unterwerfen die Römer die iberische Halbinsel (218 v. Chr.)

berbie.de/barcelona2001

Ovid: 43 v. Chr. - 18 n. Chr.

Ovid (43 v. Chr. - 18 n. Chr. ) erzählt in den Metamorphosen die spätere römische Fassung der Attis Legende. Hier blieb die Liebe Kybeles zu Attis zwar leidenschaftlich, aber platonisch. Sie vertraute ihm als Priester die Pflege ihres Kultes an und befahl Attis, keusch zu bleiben, - was dieser auch versprach. Aber später brach Attis sein Versprechen. Er verliebte sich in die Nymphe Sagaritis (auch eine Tochter des Flussgottes Sangarios) und heiratete sie. Auf der Hochzeit aber erschien die wutentbrannte Agdistis und trieb die Gäste durch die Töne einer Syrinx in den Wahnsinn. Ihre Rivalin tötete Agdistis. Aus dem Wahnsinn zu sich kommend, entmannte sich Attis selbst und starb unter einer Pinie.

Limes: 85-260 n Chr.

550 km Länge als Grenzwall der rechtsrheinischen Besetzungen gegenüber Germanien.

taunus-wetterau-limes.de/

Mauren: 620 n. Chr. - 711 n. Chr.

In nur hundert Jahren erobern die von Mohammed (620 n. Chr.) islamisierten Nomaden Syrien, Palästina, Persien, Mesopotamien, Ägypten, Nordafrika und den größten Teil Spaniens (Emirat Cordoba) Dadurch wird die kulturelle Einheit des Mittelmehrraumes gesprengt.